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mediautoMedikamente im Sommer nicht im Auto lassen!
An heißen Sommertagen sollten Arzneimittel nicht im Auto aufbewart werden. Einige Arzneiformen wie Dosieraerosole oder Zäpfchen können unte der starken Erwärmung unbrauchbar oder unwirksam werden. Durch eine zu starke Erwärmung können Spraydosen aufreißen oder explodieren. Zäpfchen wiederum können schmelzen. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden kann.
"Ob Arzneimittel wärmeempfindlich sind, können Patienten in der Apotheke erfragen. Wer Medikamente im Sommer im Auto lagert, etwa bei einem Campingurlaub oder auf längeren Reisen, kann eine Kühltasche ohne Kühlelemente nutzen",so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände.
Idealerweise werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert. Wenn ein Auto bei
30 Grad geparkt wird, können die Temperaturen im Inneren auch im Schatten auf über 70 Grad ansteigen. In der prallen Sonne sind noch höhere Temperaturen möglich. Hutablagen und Armaturenbretter werden erfahrungsgemäß am heißesten. Das Innere eines geschlossenen Handschuhfachs kann sich auf über 40 Grad erwärmen.

 

Bei Medikamenteneinnahme keinen Alkohl trinken
Alkohol kann mit vielen Medikamenten Wechselwirkungen eingehen und deren Wirkung verändern. Die Wechselwirkungen sind komplex und nicht immer vorhersehbar. "Auf der sicheren Seite sind Patienten, wenn sie bei einer Medikamenteneinnahme ganz auf Alkohol verzichten", so Professor Dr. Martin Schulz, stellvertretender Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. "Geringe Alkoholmengen können aber auch bei einigen Wirkstoffen tolerabel sein. Patienten sollten sich deshalb in der Apotheke nach den individuell relevanten Wechselwirkungen erkundigen."
Bier, Wein und andere Alkoholika können die Wirkung verschiedener Medikamente verstärken oder vermindern. Beispielsweise verstärkt Alkohol die Wirkung von Schlafmitteln, die dadurch eingeschränkte Reaktionsfähigkeit kann die Fahrtüchtigkeit zusätzlich verringern. Bei einigen Diabetesmitteln kann es zu vermehrten Nebenwirkungen wie Unterzuckerung kommen.
Umgekehrt können einige Arzneimittel den Abbau von Alkohol in der Leber verringern, dadurch
wird die Alkoholwirkung verstärkt. Bei Wirkstoffen wie dem Antibiotikum Metronidazol oder einigen Antipilzmitteln kann das gleichzeitige Trinken auch geringer Alkoholmengen zu Unverträglichkeitssymptomen wie starker Übelkeit oder Schwindel führen. Arzneimittel, die pro Eingabe mehr als drei Gramm Alkohol enthalten, tragen einen Warnhinweis.

Rezeptur-Arzneimittel nur begrenzt haltbar
In der Apotheke individuell hergestellte Cremes oder Salben sind nur begrenzt haltbar. Rezepturen ohne Konservierungsmittel sind gut verträglich, bleibeb aber nur kurze Zeit mikrobiell einwandfrei.
"Je nach Grundlage sind wasserhaltige Cremes ohne Konservierungsstoffe etwa eine bis vier Wochen haltbar, wenn sie in eine Tube oder Spenderdose abgefüllt sind. Die genaue Aufbrauchsfrist ist auf dem Etikett aufgeführt", so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände. Konservierte oder wasserfreie Rezepturen können je nach Rezeptur und Verpackung einen Monat bis zu drei Jahren lang haltbar sein.
Wasserhaltige Zubereitungen, die in einer einfachen Salbendose, auch Kruke genannt, oder einem Withalsglas abgefüllt sind, sollten am besten mit einem Spatel oder Holzstäbchen entnommen werden. Tuben aus Kunststoff, die nicht dauerhaft zusammengedrückt werden können, sollten auf dem Kopf stehend gelagert werden.

 

 

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